Level 0 ETF-Grundlagen · Teil 11/14

Dividenden-ETFs: Ausschüttungen und Kapitalbedarf

Manche ETFs schütten ihre Dividenden regelmäßig aus, statt sie wieder anzulegen. Daraus entsteht ein laufender Zahlungsstrom, dessen Höhe mit den Dividenden der enthaltenen Unternehmen schwankt.

Schematische Kurslinie eines ausschüttenden ETFs, die an vier Ausschüttungstagen jeweils um den ausgezahlten Betrag nach unten springt
Schematisch, keine echten Kurse: Ein ausschüttender Fonds zahlt viermal im Jahr aus. (1) Am Ex-Tag sinkt der Anteilswert um den ausgezahlten Betrag, (2) die Ausschüttung landet auf dem Verrechnungskonto. Eine hohe Ausschüttungsrendite ist deshalb keine zusätzliche Rendite: Anteilswert und Auszahlung zusammen ergeben den Ertrag.

Wie groß muss das Portfolio sein?

Der Ausschüttungs-Portfolio-Rechner rechnet rückwärts: Aus gewünschter Jahresausschüttung und Ausschüttungsrendite ergibt sich die nötige Portfoliogröße (brutto und netto nach Steuer).

Welche ETFs im Katalog ausschütten und welche thesaurieren:

Was dabei gilt

  • Eine hohe Ausschüttungsrendite ist keine zusätzliche Rendite – der Fondskurs sinkt am Ausschüttungstag um den ausgezahlten Betrag.
  • Dividenden können gekürzt werden; die Ausschüttung eines Jahres garantiert nicht die des nächsten.
  • In Deutschland werden Ausschüttungen zuerst mit dem Sparerpauschbetrag verrechnet.
  • Thesaurierende ETFs legen dieselben Erträge ohne eigenes Zutun wieder an.

Nur Information, keine Anlageberatung.