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Datenhinweise

Jede Tabelle, jeder Chart und jede Rangliste auf dieser Seite entsteht automatisiert aus Kursreihen und öffentlichen Veröffentlichungen. Diese Seite erklärt je Datenart, wie die Zahlen berechnet werden, worauf sie sich beziehen und wo ihre Aussagekraft endet. Die Kurzfassung jedes Hinweises steht als Fußnote direkt unter dem Block, zu dem sie gehört.

Zweierlei gilt durchgehend. Auswertung und Darstellung erfolgen teilweise KI-gestützt: die Zahlen rechnet Code, Formulierungen und Grafiken können generiert sein. Und nichts davon ist Anlageberatung — vergangene Wertentwicklung sagt nichts über die künftige.

Woher die Daten stammen, wie oft sie aktualisiert werden und warum unsere Zahlen von anderen Anbietern abweichen können, steht auf der Seite Methodik und Datenquellen.

  • Märkte und Übersichten
  • Kurse, Performance und Risiko
  • Unternehmen und Fonds
  • Krypto, Makro und Werkzeuge

Märkte und Übersichten

Indexrenditen und 52-Wochen-Spanne

Jeder Index wird über eine Kursreihe abgebildet; wo für den Index selbst keine Reihe vorliegt, tritt ein breit gehandelter ETF auf diesen Index an seine Stelle. Die Renditen sind reine Kursveränderungen — Dividenden, Steuern und Handelskosten sind nicht enthalten, bei ETF-Reihen sind die Fondskosten dagegen bereits im Kurs. Die 52-Wochen-Spanne zeigt, wo der aktuelle Kurs zwischen Tief und Hoch der letzten 252 Handelstage liegt.

Stand der Daten: 2026-09-18

Marktbreite der US-Aktien

Über dem 200-Tage-Schnitt: letzter Schlusskurs über dem Mittel der letzten 200 Schlusskurse. Nahe dem 52-Wochen-Hoch oder -Tief: höchstens 5 % entfernt, gemessen an den letzten 252 Schlusskursen. Die Sektor-Mediane nutzen die Renditen der Aktienseiten und erscheinen ab fünf Aktien je Sektor. Der Bestand folgt den erfassten Fonds und ist kein vollständiger US-Markt.

Aktien-Ranglisten

Gewinner und Verlierer stammen aus den 500 größten Aktien des MSCI World und allen deutschen Aktien, für die wir eine ausreichend lange Kursreihe führen. Die vollständige Tabelle in der Aktienübersicht umfasst alle Aktien mit Kursreihe; beides ist kein Gesamtmarkt. Die Rendite ist die reine Kursveränderung über 12 Monate, ohne Dividenden, Steuern und Handelskosten. Kapitalmaßnahmen wie Splits oder Abspaltungen können einzelne Werte verzerren.

Stand der Daten: 2026-09-18

Kryptokurse

Krypto handelt rund um die Uhr; der Tagesschluss ist deshalb ein fester Zeitschnitt, kein Handelsschluss. Die Kurse beziehen sich auf den US-Dollar-Handel der jeweils liquidesten Paare — an anderen Handelsplätzen und in anderen Währungen können sie abweichen.

Stand der Daten: 2026-09-20

Devisenkurse

Die Währungspaare werden über standardisierte Terminkontrakte abgebildet, weil diese einen einheitlichen, überprüfbaren Tagesschluss haben. Kassakurse, wie sie eine Bank stellt, können davon leicht abweichen — durch Terminaufschlag, Handelszeiten und Spanne.

Stand der Daten: 2026-09-18

Rohstoffe und Edelmetalle

Rohstoffe und Edelmetalle haben keinen einheitlichen Kassakurs, deshalb steht der meistgehandelte laufende Terminkontrakt für den Markt. Läuft dieser Kontrakt aus, rückt der nächste nach — in der Reihe entsteht dadurch ein Sprung, der keine echte Tagesbewegung ist. Wir gleichen diese Sprünge nicht rechnerisch aus; in Tagesberichten werden Ausreißer dieser Art aber von Schlagzeilen ferngehalten.

Stand der Daten: 2026-09-18

ETF-Stammdaten: Kosten und Volumen

Gesamtkostenquote und Fondsvolumen sind Stammdaten des jeweiligen Fonds, die wir von kommerziellen Anbietern beziehen und regelmäßig neu einlesen. Das Fondsvolumen schwankt mit Kursen und Mittelzuflüssen und ist deshalb eine Momentaufnahme. Die Auswahl umfasst nur die von uns erfassten, in Europa handelbaren ETFs — kein vollständiges Marktverzeichnis.

Stand der Daten: 2026-09-21

Zinsen, Inflation und Arbeitsmarkt

Zinsen, Inflations- und Arbeitsmarktreihen stammen aus den Veröffentlichungen der Zentralbanken und Statistikämter und werden nicht umgerechnet oder geglättet. Der Stand steht je Reihe in der Tabelle, weil die Reihen unterschiedlich häufig erscheinen — täglich, monatlich oder quartalsweise. Nachträgliche Revisionen der Ämter übernehmen wir mit dem nächsten Abruf. Die Veränderung ist der Abstand zum vorherigen Wert derselben Reihe und trägt ihre eigene Einheit: Bei Zins-, Inflations- und Quotenreihen sind das Prozentpunkte (Pp.), denn der Abstand zweier Prozentwerte ist kein Prozentwert — von 2,00 auf 2,25 Prozent sind 0,25 Prozentpunkte. Beim EZB-Referenzkurs EUR/USD steht die Veränderung in Dollar, und Kurs wie Veränderung stehen mit vier Nachkommastellen, weil die Tagesbewegung eines Wechselkurses sonst wegrundet.

In wie vielen Fonds eine Aktie liegt

Die Zahl entsteht aus den Positionslisten der Fonds in unserem Bestand: Für jeden Stichtag zählen wir, wie viele dieser Fonds den Titel führen, und addieren ihre Gewichte. Die Summe bleibt dabei eine Summe von Prozentangaben verschiedener Fonds und ist weder ein Anteil an einem gemeinsamen Vermögen noch ein Marktanteil. Bezugsgröße ist immer unser Bestand, nicht der Fondsmarkt: Ein Titel, der hier in drei Fonds liegt, kann in Fonds außerhalb unseres Katalogs häufiger vorkommen. Der Verlauf zeigt nur die Fonds, deren Positionslisten monatlich zurückreichen; neben der Zahl der haltenden Fonds steht deshalb, wie viele Fonds zum jeweiligen Stichtag überhaupt eine Liste veröffentlicht haben. Ein Gewicht von 0,00 Prozent bedeutet in den Anbieterdateien nicht, dass der Titel fehlt, sondern dass seine Position unter der Rundungsgrenze liegt; solche Positionen zählen wir als gehalten und lassen sie im Gewicht unberücksichtigt.

Effektive Titelzahl

Die Positionszahl allein sagt wenig über die Streuung eines Fonds: Ein Fonds mit 1.200 Titeln, dessen zehn größte ein Drittel des Vermögens ausmachen, verhält sich anders als 1.200 gleich große Positionen. Die effektive Titelzahl beantwortet deshalb, wie viele gleich gewichtete Titel rechnerisch dieselbe Streuung ergäben. Sie entsteht als Kehrwert der Summe der quadrierten Gewichte, die zuvor auf 100 Prozent normiert werden, weil die Positionslisten der Anbieter nicht immer vollständig aufgehen. Cash-Zeilen, Terminkontrakte und Platzhalter bleiben außen vor, ebenso Positionen mit einem Gewicht von 0,00 Prozent — sie verändern die Streuung nicht. Die Kennzahl beschreibt allein die Verteilung der Gewichte zum genannten Stichtag; über Schwankungen, Ausfallwahrscheinlichkeiten oder die Qualität der enthaltenen Unternehmen sagt sie nichts.

Marktnetz

Das Netz zeichnet nur Beziehungen, die sich aus den erfassten Positionsdaten ableiten lassen: welcher Fonds welche Aktie hält, welchen Index er abbildet, welche Titel ein Index enthält, in welchem Sektor und Sitzland eine Aktie geführt wird, wie stark sich zwei Fonds nach Gewicht überschneiden und welche Aktien über weitgehend dieselben Fonds gehalten werden. Gezeichnet wird ein Ausschnitt, keine Vollansicht: alle erfassten ETFs, Indizes, Sektoren und Länder, dazu die Aktien mit der breitesten Fondsabdeckung — die übrigen Titel stehen mit ihrem eigenen Ausschnitt auf ihrer Detailseite. Die Kreisgröße nennt die Zahl der Verbindungen im gezeichneten Ausschnitt und sagt nichts über Größe, Qualität oder Rendite. Weil unser Fondsbestand nach Anbietern ungleich verteilt ist, ist auch das Netz es: eine Aktie ohne Verbindung ist eine Aktie ohne erfasste Fondszuordnung, nicht eine, die niemand hält.

Überschneidung zweier ETFs

Für jede Position, die in beiden Fonds vorkommt, geht die kleinere der beiden Gewichtungen in die Summe ein; diese Summe wird auf den kleineren der beiden erfassten Bestände bezogen. Das Ergebnis ist der Anteil des Kapitals, der in beiden Fonds dasselbe Unternehmen finanziert. Bewusst nicht gezählt wird die Zahl gemeinsamer Titel: Die klingt größer und sagt weniger, weil die vielen kleinen Positionen eines Weltfonds zusammen kaum ins Gewicht fallen. Bezugsgröße ist der von uns erfasste Bestand beider Fonds, nicht hundert Prozent — Positionen ohne aufgelöste Identität fehlen auf beiden Seiten gleichermaßen. Die Zahl misst Doppelungen im Bestand, nicht das Risiko: zwei Fonds ohne Überschneidung können sich trotzdem fast gleich bewegen.

Kurse, Performance und Risiko

Kurscharts

Der Chart zeigt Schlusskurse, keinen Intraday-Verlauf — Hoch und Tief innerhalb eines Tages sind darin nicht sichtbar. Dividenden und Ausschüttungen sind nicht eingerechnet, die Linie ist also eine Kurs- und keine Gesamtrenditelinie. Vergleichsreihen im Chart werden auf den Startpunkt indexiert, damit sich Instrumente unterschiedlicher Preisniveaus vergleichen lassen.

NAV-Verlauf von ETFs

Der NAV ist der rechnerische Wert eines Fondsanteils: das Fondsvermögen abzüglich der Verbindlichkeiten, geteilt durch die umlaufenden Anteile. Er wird einmal je Handelstag festgestellt. An der Börse kann der ETF im Tagesverlauf etwas darüber oder darunter gehandelt werden. Ausschüttungen sind nicht eingerechnet, der Verlauf eines ausschüttenden Fonds liegt deshalb unter seiner Gesamtrendite. Hat ein Fonds seine Anteile geteilt, sind die Werte davor auf das heutige Anteilsniveau umgerechnet. Die Performance-Tabelle eines solchen ETFs rechnet mit derselben Reihe.

US-ETFs: Bestände und Kosten

US-Fonds melden ihre Positionen je Quartalsmonat auf Formular N-PORT, öffentlich wird die Meldung rund 60 Tage nach dem Stichtag. Die Gewichte beziehen sich auf das Nettovermögen. Barmittel, Derivate und Sicherheiten aus der Wertpapierleihe stehen mit in der Meldung, deshalb ergeben die Positionen zusammen nicht immer genau 100 Prozent. Die Liste der größten Positionen zeigt nur Aktien. Die Kostenquote stammt aus dem Verkaufsprospekt, beim Gold-Trust aus dem Jahresbericht. Diese Fonds zählen nicht in die ETF-Angaben unserer Aktienseiten und Index-Zusammensetzungen.

Performance-Tabellen

Die Zeiträume laufen vom jüngsten Kurstag zurück; als Startwert dient die erste Notierung ab dem Stichtag, nicht ein interpolierter Wert. Kalenderjahre werden aus dem jeweils letzten Kurs des Jahres gebildet — das laufende und das erste erfasste Jahr sind deshalb unvollständig. Vergangene Wertentwicklung sagt nichts über die künftige.

Risiko-Kennzahlen

Der maximale Rückgang ist der größte Abstand von einem Höchststand zum darauffolgenden Tief auf Schlusskursbasis. Die Volatilität ist die Standardabweichung der Tagesrenditen, auf 252 Handelstage hochgerechnet. Bestes und schlechtestes Jahr beziehen sich auf Kalenderjahre aus Jahresendkursen; je kürzer die Historie, desto weniger tragfähig sind alle drei Kennzahlen.

Korrelationen

Der Wert r ist die Korrelation der Tagesrenditen zweier Instrumente über 90 Handelstage: +1 heißt vollständiger Gleichlauf, 0 kein Zusammenhang, −1 vollständiger Gegenlauf. Verglichen wird über Aktien, Indizes, Krypto sowie Rohstoffe und Devisen hinweg, jeweils auf Basis derselben Handelstage. Korrelation ist keine Ursache — und sie ist nicht stabil: in Stressphasen laufen sonst unabhängige Märkte häufig gemeinsam.

Rendite in Euro

Für Werte, die in US-Dollar notieren, rechnen wir jeden Tagesschlusskurs mit dem Referenzkurs der Europäischen Zentralbank vom selben Tag in Euro um. Fehlt dieser Kurs (Feiertag der EZB), gilt der letzte vorherige, höchstens fünf Tage zurück. Seit Jahresbeginn und über ein Jahr folgen denselben Regeln wie die Dollar-Werte auf der Seite. Die Differenz zwischen beiden ist die Wechselkursbewegung; Bankspreads beim Umtausch und Steuern sind nicht enthalten.

Abstand zum Hoch, Beta und Korrelation

Der Abstand zum Hoch vergleicht den letzten Schlusskurs mit dem höchsten Schlusskurs seit Beginn unserer Reihe, nicht mit einem historischen Allzeithoch davor. Beta ist die Steigung der Regression der Tagesrenditen der Aktie auf die Tagesrenditen eines börsengehandelten Fonds auf den S&P 500, gerechnet über die letzten 252 gemeinsamen Handelstage; die Korrelation misst, wie eng dieser Zusammenhang war. Beide Werte ändern sich mit der Marktphase und sagen nichts darüber, wie sich die Aktie künftig verhält.

Unternehmen und Fonds

Kurzprofil

Die Profile beschreiben dauerhafte Merkmale eines Unternehmens: Geschäftsfelder, Aufbau, Sitz und Börsennotierung. Sie enthalten keine Kennzahlen, die schnell veralten, und keine Bewertung. Grundlage sind die Jahresberichte und Pflichtmitteilungen, die das Unternehmen bei der US-Börsenaufsicht SEC einreicht; geschrieben sind die Texte in eigenen Worten. Der Stand nennt den Monat, in dem die Profile zuletzt überprüft wurden.

Stand der Daten: 2026-09

Geschäftszahlen

Umsatz, Ergebnis und Bilanzpositionen werden unverändert aus dem Jahresabschluss übernommen; Margen, Eigenkapitalrendite, Eigenkapitalquote und Wachstum rechnen wir daraus. Erfasst sind ausschließlich Unternehmen mit SEC-Berichtspflicht — für Aktien außerhalb der USA fehlt der Block deshalb. Geschäftsjahre enden nicht überall im Dezember, ein Vergleich zweier Unternehmen kann also verschiedene Zeiträume gegenüberstellen.

Aktien mit ähnlicher ETF-Abdeckung

Die Liste vergleicht, über welche ETFs unseres Bestands zwei Aktien gehalten werden, und misst die Übereinstimmung als Anteil der gemeinsamen an allen beteiligten Fonds (Jaccard-Ähnlichkeit). Zwei Titel stehen also nebeneinander, weil sie über weitgehend dieselben Fonds ins Depot kommen — nicht, weil ihre Geschäfte vergleichbar wären. Bezugsgröße ist unser Fondsbestand, der nach Anbietern schief ist; Titel mit wenigen Fondszuordnungen bekommen dadurch Nachbarn mit schwächerer Übereinstimmung. Als Auswahl für ein Depot ist die Liste nicht gedacht.

Gewicht in einem Indexfonds seit 2019

Gezeigt wird das Gewicht der Aktie in einem Fonds, für den uns Positionslisten seit September 2019 vorliegen. Hält mehrere solcher Fonds die Aktie, nehmen wir den mit der längsten Reihe, bei Gleichstand den breitesten Index. Zugeordnet wird über den Ticker und den Firmennamen; nach einem Tickerwechsel kann der Verlauf deshalb erst später beginnen. Das Gewicht spiegelt den Fonds wider, nicht den Index selbst: Barbestände und Stichprobenverfahren verschieben es leicht.

Konzentration eines Fonds

Der Anteil der zehn größten Positionen ist auf die Summe aller positiven Gewichte bezogen, Barbestände und Derivate mit negativem Gewicht zählen nicht mit. Die effektive Titelzahl ist 1 geteilt durch die Summe der quadrierten Anteile (Kehrwert des Herfindahl-Index): Ein Fonds mit 1.200 Positionen und einer effektiven Titelzahl von 90 streut so, als hielte er 90 gleich große Positionen. Die Tabelle nennt je Jahr den letzten Stichtag.

Veränderungen im Bestand

Neu aufgenommen und entfernt heißt: Der Titel steht nur in einer der beiden Listen. Umbenennungen oder Tickerwechsel können deshalb als Abgang und Zugang zugleich erscheinen. Gewichte verschieben sich auch ohne Handel des Fonds, weil die Kurse der Titel unterschiedlich laufen; eine gestiegene Gewichtung ist also kein Hinweis auf Zukäufe.

Kostenbeispiel

Verglichen wird mit dem Fonds mit der niedrigsten laufenden Kostenquote (TER) auf denselben Index in unserem Bestand. Gerechnet wird Endwert = Betrag × ((1 + 5 %) × (1 − TER)) hoch Jahre, auf 10 € gerundet. Nicht enthalten sind Tracking Difference, Transaktionskosten, Spreads, Ordergebühren und Steuern; Fonds auf denselben Index unterscheiden sich außerdem in Replikation und Ausschüttung.

ETF-Abdeckung

Gezählt wird, in wie vielen der von uns erfassten ETFs eine Aktie enthalten ist — nicht, in wie vielen ETFs weltweit. Unser Fondsbestand ist nach Anbietern ungleich verteilt, eine Hochrechnung auf den Gesamtmarkt wäre daher falsch. Das Perzentil ist belastbarer, weil alle erfassten Aktien am selben Bestand gemessen werden: Es nennt den Anteil der Aktien, die in strikt weniger ETFs stecken. Bei Gleichstand erhalten alle betroffenen Titel den unteren Wert. Ein hoher Wert sagt etwas über die Verbreitung in Indexfonds aus, nichts über die Qualität oder Bewertung des Unternehmens.

Fondspositionen

Fonds veröffentlichen ihre Bestände mit Verzögerung und in unterschiedlichem Rhythmus; der Stichtag steht deshalb direkt am Block und ist in der Regel älter als die Kurse auf derselben Seite. Gewichte sind auf den Stichtag bezogen und verschieben sich danach allein durch Kursbewegungen. Branchen- und Länderaufteilungen rechnen wir aus denselben Positionen.

Index-Zusammensetzung

Indexanbieter veröffentlichen ihre vollständigen Mitgliederlisten nicht frei. Wir zeigen deshalb die Bestände eines großen ETFs auf denselben Index — inklusive dessen Abweichungen: Sampling statt vollständiger Abbildung, Barbestände und ein Stichtag, der vor dem heutigen Tag liegt. Für Größenordnungen und Schwerpunkte reicht das, für eine amtliche Indexliste nicht.

Veröffentlichte Wertentwicklung des Fonds

Diese Zahlen rechnen wir nicht selbst. Es sind die für den Fonds veröffentlichten Werte, und sie folgen dessen Konventionen — meist inklusive wiederangelegter Ausschüttungen und nach Fondskosten. Deshalb weichen sie von unserer eigenen, aus Kursen berechneten Performance-Tabelle auf derselben Seite ab. Stichtage und Währung können sich ebenfalls unterscheiden.

Krypto, Makro und Werkzeuge

Marktkapitalisierung und Rang

Der Rang ergibt sich aus der Marktkapitalisierung, also der umlaufenden Menge multipliziert mit dem Kurs. Wie viele Einheiten tatsächlich umlaufen, melden die Projekte teils selbst; gesperrte oder verlorene Bestände sind dabei nicht einheitlich behandelt. Der Rang schwankt daher auch ohne große Kursbewegung.

Altcoin-Season-Index

Der Index zählt, wie viele der größten Altcoins Bitcoin über die letzten 90 Tage übertroffen haben, und drückt das als Prozentwert aus. Grundlage sind die nach Marktkapitalisierung führenden Coins mit ausreichend langer Kursreihe — Stablecoins und Werte ohne Historie fallen heraus. Der Index misst relative Stärke gegenüber Bitcoin, nicht die Richtung des Kryptomarkts insgesamt.

Länderkennzahlen

Die Reihen erscheinen jährlich und mit deutlichem Nachlauf; der ausgewiesene Wert ist der jüngste verfügbare, nicht der des laufenden Jahres. Nicht jedes Land meldet jede Reihe, Lücken bleiben deshalb sichtbar statt geschätzt zu werden. Aktien- und ETF-Listen auf derselben Seite stammen aus unserem eigenen Bestand und sind kein vollständiger Marktüberblick.

Realzins

Euroraum: EZB-Einlagesatz minus HVPI-Inflationsrate des Euroraums. USA: effektive Fed Funds Rate minus Inflationsrate nach dem Verbraucherpreisindex. Beide Reihen stammen unverändert aus den amtlichen Veröffentlichungen. Die Inflationsrate blickt ein Jahr zurück, der Leitzins gilt heute; ein genauerer Realzins würde die erwartete Inflation abziehen, die sich nicht direkt beobachten lässt.

Wirtschaftskalender

Zwei Sorten Termine: Veröffentlichungen mit berechenbarem Rhythmus, etwa „dritter Werktag", entstehen aus der Regel. Der US-Arbeitsmarktbericht dagegen steht mit den Daten des amtlichen Veröffentlichungsplans des US-Arbeitsstatistikamts (BLS) hinterlegt, weil ihn keine Faustformel trifft: Feiertage, Erhebungswochen und Haushaltssperren verschieben ihn. Für einen Monat ohne hinterlegten Termin zeigt der Kalender nichts an, statt ein Datum zu schätzen. Zinsentscheidungen von Zentralbanken fehlen weiterhin: deren Sitzungstermine legen die Gremien fest. Alle Zeiten werden in UTC gerechnet und erst in der Anzeige umgestellt; eine Verschiebung, die die veröffentlichende Stelle erst kurzfristig bekannt gibt, bildet der Kalender nicht ab.

Musterportfolios

Die Gewichte sind fest vorgegeben und werden rückwirkend auf die Kursreihen der enthaltenen Bausteine angewandt. Eine solche Rückrechnung kennt das Ergebnis bereits und blendet Kaufkosten, Steuern, Spreads und das eigene Verhalten in Verlustphasen aus. Sie zeigt, wie sich eine Aufteilung verhalten hätte — nicht, wie sie sich verhalten wird.

Rechner und Werkzeuge

Die Werkzeuge rechnen deterministisch mit dem, was eingegeben wird — andere Annahmen führen zu anderen Ergebnissen, und keines davon ist wahrscheinlicher als das andere. Kaufkosten, Spreads, Steuern und Wechselkurse sind nur enthalten, soweit das jeweilige Werkzeug sie ausdrücklich abfragt. Historische Kursreihen decken nur ab, was tatsächlich passiert ist; seltene Ereignisse sind darin unterrepräsentiert.

Assets: Auktionspreise, Immobilienindizes und Vergleich

Jeder Punkt ist ein tatsächlich bezahlter Zuschlag aus öffentlichen Auktionsarchiven, kein Schätzwert und kein Angebotspreis; die Preise enthalten das Käuferaufgeld, also den Betrag, den ein Käufer wirklich überweist. Weil Sammlerwerte nicht täglich gehandelt werden, bildet die Linie den Median je Periode — Monatswerte bei Positionen mit genügend Verkäufen, sonst Quartale; die Einzelverkäufe bleiben als Punkte sichtbar, damit die Streuung nicht hinter dem Median verschwindet. Im Vergleich mit S&P 500, MSCI World, Bitcoin und Gold sind alle Reihen auf 100 zum Beginn des gemeinsamen Zeitraums normiert und logarithmisch skaliert, weil eine vierstellige Rendite und eine zweistellige sonst nicht auf dieselbe Fläche passen. Der Zeitraum richtet sich nach der kürzesten beteiligten Reihe; Korrelationen werden nur ausgewiesen, wo mindestens drei Jahre gemeinsame Historie vorliegen. Wohnimmobilien bilden die Ausnahme: dort liegen keine Einzelverkäufe vor, sondern amtliche Preisindizes von Eurostat und der US-Reihe Case-Shiller. Sie zeigen die Wertentwicklung eines typischen Objekts, sind nominal gerechnet und enthalten weder Kaufnebenkosten noch Mieterträge oder Finanzierung. Bei Pokémon sind die Auflagen getrennte Positionen: 1st Edition, Shadowless und Unlimited derselben Karte handeln zu verschiedenen Preisen, in einer Reihe zusammengefasst bildete die Linie die Auflagenmischung der Periode ab und nicht den Markt. Bei Uhren und Fahrzeugen bleiben Sondervarianten außen vor — ein Paul-Newman-Zifferblatt oder ein Turbo S Leichtbau ist ein eigener Markt und würde den Median einer dünn besetzten Periode allein bestimmen.

Preisindex einer Sammler-Anlageklasse

Ein Periodenmedian besteht in jedem Quartal aus anderen verkauften Stücken. Steigt er, kann das am Markt liegen oder daran, dass zufällig teurere Objekte angeboten wurden — bei Sammlerwerten, deren Preise um Größenordnungen auseinanderliegen, ist dieser Zusammensetzungseffekt kein Randproblem. Der Index umgeht ihn: Ausgewertet wird ausschließlich die Preisänderung desselben standardisierten Guts zwischen zwei Verkäufen, geschätzt über eine Kleinste-Quadrate-Regression nach dem Verfahren von Bailey, Muth und Nourse (1963) — dasselbe, das hinter den amtlichen Wiederverkaufsindizes für Wohnimmobilien steht. Wie groß der Unterschied ist, zeigt die Gegenprobe beim Bau: Für die Sammelkarten kommt der Index über denselben Zeitraum auf Faktor 5,45, ein unabhängig gerechnetes gleichgewichtetes Mittel der Veränderung je Karte auf 5,49 — der rohe Klassenmedian dagegen auf 9,55. Gerechnet wird der Index nur dort, wo die Annahme trägt. Zwei PSA-10-Exemplare derselben Karte sind durch die Bewertungsstufe austauschbar; zwei Fahrzeuge derselben Baureihe sind es nicht, und bei Uhren derselben Referenz unterscheiden sich Zustand, Originalteile und Papiere erheblich. Für Fahrzeuge, Uhren und Wohnimmobilien wird deshalb bewusst kein Index gebildet, mit Begründung auf der jeweiligen Seite. Was die Methode nicht leistet: Positionen, die nie ein zweites Mal verkauft wurden, gehen nicht ein, häufig gehandelte sind übergewichtet, und Paare mit weniger als 30 Tagen Abstand oder mehr als Faktor 20 Unterschied werden verworfen — das sind Rückabwicklungen und Zuordnungsfehler, nicht Marktbewegungen.

Rangliste nach Rendite pro Jahr

Aufgenommen wird nur, wer mindestens zehn belegte Verkäufe trägt. Ohne diese Schwelle stünde eine Position mit fünf Verkäufen an der Spitze, deren Rendite zur Hälfte aus einem einzelnen Zuschlag stammt. Die Rendite ist die jährliche Veränderung zwischen dem ersten und dem jüngsten Periodenwert; Zeiträume unter einem Jahr werden nicht hochgerechnet. Die Realrendite bereinigt um die durchschnittliche Teuerung desselben Zeitraums, gerechnet nach Fisher und nicht als Differenz — bei zweistelligen Renditen liegt die einfache Subtraktion spürbar daneben. Maßgeblich ist die Währung des Preises: Auktionszuschläge stehen in US-Dollar und werden mit der US-Teuerung bereinigt, Immobilienindizes mit der ihres eigenen Währungsraums. Deckt die Inflationsreihe weniger als vier Fünftel des Zeitraums ab, entfällt die Realzahl, statt die fehlenden Monate stillschweigend als inflationsfrei zu behandeln. Neben der Rangliste steht der Median aller erfassten Positionen: eine Liste nur aus Gewinnern beschreibt die Auswahl, nicht die Anlageklasse. Verkäufe pro Jahr und der mittlere Abstand zwischen zwei Verkäufen sagen, wie lange man auf einen Käufer warten kann — die am schlechtesten dokumentierte Eigenschaft dieser Anlageklasse. Alle Renditen sind Bruttopreisveränderungen; Aufgeld, Provision, Bewertungs-, Lager- und Versandkosten sind nicht abgezogen.

Zusammenhang zwischen Sachwerten und Märkten

Gerechnet wird auf logarithmierten Quartalsveränderungen. Quartale sind der feinste Takt, den die Sachwerte tragen: Auktionen finden nicht täglich statt, und ein Monatswert je Klasse bestünde teils aus einer Handvoll Zuschlägen. Jedes Paar bekommt sein eigenes Zeitfenster, weil die Reihen zu sehr verschiedenen Zeiten beginnen — ein gemeinsames Fenster über alle würde alles auf die kürzeste Reihe zusammenstreichen. Deshalb steht an jedem Wert die Zahl der gemeinsamen Quartale; unter zwölf wird nichts ausgewiesen. Die Klassenreihen entstehen unterschiedlich, und das steht in der Tabelle: Für Sammelkarten der Matched-Model-Index, für Fahrzeuge der Quartalsmedian aller Zuschläge, für Wohnimmobilien das gleichgewichtete Mittel der amtlichen Indizes. Ein Median misst Markt und Auswahl zugleich, ein Matched-Model-Index nur den Markt — die Zeilen sind deshalb nicht gleich belastbar. Auf der Aktienseite dienen Index-Futures als Bezugsgröße statt der ETF-Kurse: letztere reichen nur bis Mitte 2024 zurück und ergäben acht Quartale, also weniger als die Mindestüberschneidung. S&P 500 und Nasdaq 100 stehen als Gegenprobe mit in der Matrix — zwei Aktienindizes müssen deutlich über +0,8 liegen, andernfalls stimmt die Rechnung nicht. Zusammenhänge sind keine Ursachen, und ein Wert nahe null bedeutet nicht Unabhängigkeit, sondern nur keinen linearen Gleichlauf im gemessenen Zeitraum.

Buchangaben, Preise und Kauflinks

Die Faktenangaben zu jedem Buch — Titel, Untertitel, Autor, ISBN, Format, Seitenzahl, Erscheinungsdatum und Preis — werden dem öffentlichen Verlagskatalog entnommen und regelmäßig abgeglichen. Der Preis ist der gebundene Ladenpreis nach Buchpreisbindung; Händlerpreise dürfen wir nicht anzeigen und tun es deshalb nicht. Kein Satz der Beschreibungen stammt aus dem Verlagstext: Sie sind selbst verfasst, geben unsere Einschätzung wieder und benennen auch, wo ein Buch schwach oder überholt ist. Der Bauprozess bricht ab, sobald eine Beschreibung zwölf Wörter am Stück mit dem Verlagstext teilt. Nicht jedes Buch ist besprochen — bei Titeln, zu denen weder ein Verlagstext noch eine belastbare Recherche vorliegt, steht bewusst kein Text, sondern nur der Verzeichniseintrag mit den Fakten. Cover werden als Produktabbildung zum jeweils verlinkten Buch gezeigt und selbst ausgeliefert statt von fremden Servern geladen; die Rechte daran liegen beim Verlag. Die Kauflinks führen über das Amazon-Partnerprogramm: Bei einem Kauf erhalten wir eine Provision, der Preis für den Käufer ändert sich dadurch nicht, und die Auswahl der Titel wie auch ihre Bewertung hängen nicht davon ab. Zusätzlich trägt jeder Titel eine Punktzahl von 3 bis 5 und einen Platz in einer Rangliste über den gesamten Bestand. Die Skala beginnt bei 3, weil Bücher, die wir für schlecht halten, gar nicht erst aufgenommen werden — 3 bedeutet brauchbar, nicht schwach. Ob ein Titel 3 oder 4 Punkte bekommt, entscheidet der Bauprozess anhand von Merkmalen, die im Katalog stehen und nachprüfbar sind: Zahl der Auflagen, Seitenumfang, Erscheinungsjahr, Tiefe unserer eigenen Einordnung und Abzüge für noch nicht erschienene sowie unbesprochene Titel. Dieselbe Katalogfassung ergibt damit immer dieselbe Note. Die 5 ist keine Rechnung, sondern eine Handentscheidung: Sie steht namentlich im Katalog und ist Titeln vorbehalten, die ihr Thema über Jahre tragen. Die Rangfolge ergibt sich aus Note, Buchtipp-Kennzeichnung und denselben Merkmalen; sie ordnet, sie misst nicht. Als Alysly-Buchtipp hervorgehoben sind einzelne Titel, die Alexander Bock selbst gelesen hat und weiterempfiehlt; die Bewertung dieser Titel ist als Rezension einer namentlich genannten Person ausgezeichnet, die übrigen Einordnungen als redaktionelle Arbeit. Auch diese Auswahl hängt nicht am Partnerprogramm. Titel ohne eigene Einordnung tragen zwar eine aus den Fakten abgeleitete Punktzahl, werden aber nicht als Bewertung ausgezeichnet, weil ihnen die gelesene Grundlage fehlt.

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