Korrelations-Matrix

Die Matrix zeigt, wie eng sich Anlagen im Tagesverlauf miteinander bewegt haben. Grundlage sind die Tagesrenditen der letzten 90 Handelstage für Indizes, Rohstoffe, Edelmetalle, Devisenpaare, Kryptowährungen und Aktien mit Kurschart. Grün heißt Gleichlauf, Rot Gegenlauf.

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So entsteht die Matrix

Für jedes Symbol berechnen wir aus den Schlusskursen die prozentuale Veränderung von Tag zu Tag. Für jedes Paar ergibt sich daraus der Pearson-Korrelationskoeffizient über die gemeinsamen Handelstage im 90-Tage-Fenster. Er liegt zwischen −1 und +1:

Die Matrix umfasst 737 Symbole, die meisten davon Einzelaktien. Voreingestellt sind Indizes, Rohstoffe mit Devisen und Krypto. Aktien lassen sich zuschalten, sonst wird die Tabelle zu groß, um sie zu lesen. Das Filterfeld grenzt die Zeilen ein, etwa auf DAX, BTC oder einen Ticker.

Wie die Werte zu lesen sind

Korrelation misst Gleichlauf, nicht Größe. Zwei Aktien mit einer Korrelation von 0,9 steigen und fallen meist gemeinsam, eine davon kann aber doppelt so stark ausschlagen. Wie stark eine Anlage schwankt, zeigt die Korrelation nicht.

Werte zwischen −0,2 und +0,2 sind in einem Fenster von 90 Tagen kaum vom Zufall zu unterscheiden. Aussagekräftig sind deutliche Werte, und auch die nur für diesen Zeitraum.

Aktien derselben Branche und desselben Landes laufen meist eng zusammen. Gold und Währungen zeigen gegenüber Aktien oft niedrige Werte. Solche Muster können sich schnell ändern: In starken Abverkäufen steigen Korrelationen zwischen riskanten Anlagen häufig gleichzeitig an, also genau dann, wenn Streuung am meisten helfen würde.

Grenzen

Wie ein gestreutes Portfolio über längere Zeiträume verlaufen wäre, rechnet der Portfolio-Backtester aus unseren Kursreihen. Welche Aktien in mehreren ETFs gleichzeitig stecken, zeigt die ETF-Portfolio-Analyse.

Weitere Rechner und Werkzeuge stehen in der Werkzeugübersicht.

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