Aktien vor Krypto: S&P 500 +0.7 %, Bitcoin -2.9 % – 31. Juli 2026

Zum Handelsschluss am 31. Juli 2026 zeigten die von Alysly erfassten Märkte ein gemischtes Bild: 41 von 95 beobachteten Werten (43 %) schlossen im Plus. Am stärksten bewegte sich der Kryptowert Aave mit -5.8 %. Die großen Aktienindizes bewegten sich im Schnitt um +0.1 %, derweil lag Krypto bei -0.2 %.
Die wichtigsten Punkte auf einen Blick
- Marktbreite: 41 von 95 Werten im Plus (43 %), ein gemischtes Bild.
- Größte Tagesbewegung: Aave mit -5.8 %.
- Indizes: 10 von 16 im Plus, stärkster MSCI Emerging Markets (+0.79 %), schwächster MSCI Japan (-0.96 %).
- Anlageklassen: vorn Rohstoffe (+0.2 %), hinten Edelmetalle (-1.4 %).
- Krypto: Top-Gewinner COTI (+20.6 %), Top-Verlierer ROBO (-16.0 %).
- Korrelation: S&P 500 ↔ Gold bei +0.46 (moderat gleichlaufend).
- Sachwerte: teuerster Zuschlag Porsche 911 Turbo (993) · 1995–1998 für 320.000 $ (Oldtimer).
Marktbarometer
Marktbreite = Anteil aller erfassten Instrumente (Indizes, liquide Kryptowerte, Rohstoffe, Forex) mit positiver Tagesveränderung. Balken skaliert nach Betrag der mittleren Tagesrendite je Anlageklasse.
Im Fokus: Aave
Aave war mit -5.8 % die auffälligste Einzelbewegung des Tages. Der Kursverlauf zeigt die Entwicklung im gewählten Zeitraum:
Indizes im Tagesvergleich
Von den 16 beobachteten Leitindizes beendeten 10 den Tag im Plus, die Mehrheit legte damit zu. Das Feld führte MSCI Emerging Markets mit +0.79 % an, das Schlusslicht bildete MSCI Japan mit -0.96 %. Die Spalte „52W" zeigt, wo jeder Index innerhalb seiner Jahresspanne steht. Ein Marker weit rechts bedeutet Kursnähe zum Jahreshoch.
Krypto: Tagesgewinner & -verlierer
Aus den 50 nach Handelsvolumen größten Kryptowerten, ohne illiquide Kleinstwerte.
Gewinner
Über die liquiden Coins hinweg lag Krypto bei -0.2 %. An der Spitze stand COTI mit +20.6 %, das Schlusslicht ROBO mit -16.0 %. Krypto bleibt die volatilste der hier erfassten Anlageklassen. Tagesausschläge dieser Größenordnung sind normal und sagen wenig über die langfristige Entwicklung aus.
Rohstoffe & Edelmetalle
Edelmetalle lagen im Schnitt bei -1.4 %, Energie- und Industrierohstoffe bei +0.2 %. Zyklische Rohstoffe liefen den Edelmetallen davon, oft ein Zeichen für Konjunktur- und Nachfrageoptimismus. Gold gilt traditionell als Absicherung, Rohöl und Kupfer als Konjunkturbarometer.
| Name | Kurs | Änderung |
|---|---|---|
| Gold | 4107 | -1.29 % |
| Silber | 57.786 | -2.09 % |
| Platin | 1658.7 | -0.09 % |
| Palladium | 1281.4 | -2.05 % |
| WTI-Rohöl | 84.67 | +1.29 % |
| Brent-Rohöl | 87.93 | +1.21 % |
| Benzin | 3.1142 | -0.55 % |
| Heizöl | 4.0955 | -0.81 % |
| Kupfer | 6.4655 | -0.14 % |
Devisen (Forex)
Das wichtigste Währungspaar EUR/USD veränderte sich um -0.04 %, der US-Dollar wertete gegenüber dem Euro auf und zeigte relative Stärke. Ein festerer Dollar belastet tendenziell Rohstoffe und Schwellenländer, ein schwächerer stützt sie. Die Kurse stammen aus den CME-FX-Futures.
| Paar | Kurs | Änderung |
|---|---|---|
| 1.155 | -0.04 % | |
| 1.3482 | +0.05 % | |
| 158.366 | +0.00 % | |
| 0.7032 | +0.11 % | |
| 1.39929 | +0.19 % | |
| 0.804505 | +0.53 % |
Sachwerte: neue Zuschläge
Seit dem 24. Juli 2026 kamen 209 neue Zuschläge herein. Einen Tagesschluss gibt es hier nicht: gehandelt wird, wenn ein Los aufgerufen wird, und nur dann entsteht ein Preis.
| Anlageklasse | Belege | Median | Teuerster Zuschlag | Preis |
|---|---|---|---|---|
| Sammelkarten | 204 | $5.400 | Kristall Lugia #149 · Aquapolis (2003) 24. Aug. 2026 | $132.000 |
| Oldtimer | 5 | $258.000 | Porsche 911 Turbo (993) · 1995–1998 11. Aug. 2026 | $320.000 |
Median = mittlerer Zuschlag der Belege dieses Fensters, nicht der Wert einer festen Position. Er schwankt schon deshalb, weil in jeder Woche andere Stücke aufgerufen werden. Genau diesen Zusammensetzungseffekt umgeht der Preisindex weiter unten. Preise sind Zuschläge inklusive Käuferaufgeld.
Bei Uhren kam in diesem Fenster nichts unter den Hammer. Der letzte erfasste Zuschlag liegt 48 Tage zurück (13. Juni 2026). Bei wenigen, hochpreisigen Stücken sind solche Pausen die Regel, kein Datenausfall.
Der Preisindex für Sammelkarten steht bei 537,6 und liegt damit +191,2 % über dem Stand vor einem Jahr (Basis 100 zum ersten erfassten Quartal, Stand 28. August 2026). Er misst Preisänderungen desselben Guts und nicht den Median wechselnder Angebote. Gegenüber dem vorherigen Stand (29. Juni 2026) sind das -2,4 %, eine Quartalsgröße und kein Tageswert.
Wohnimmobilien: amtlicher Index statt Zuschlag
Bei Wohnimmobilien gibt es keine Einzelverkäufe zu melden: Preise entstehen dort in Statistiken, nicht unter dem Hammer. Der jüngste verfügbare Stand ist 1. Juni 2026, 60 Tage vor diesem Bericht. Der Abstand liegt am Meldeverzug der Quellen, nicht an fehlenden Daten.
| Reihe | Stand | Vorperiode | 1 Jahr |
|---|---|---|---|
| USA (Case-Shiller) 1. Juni 2026 | 336,7 | +0,4 % | +1,7 % |
| Deutschland 31. März 2026 | 153,4 | +0,3 % | +1,4 % |
| Eurozone 31. März 2026 | 157,4 | +0,9 % | +4,6 % |
Korrelationen der Anlageklassen
Über die letzten 90 Handelstage waren S&P 500 und Gold mit einem Korrelationskoeffizienten von +0.46 moderat gleichlaufend. Ein Wert nahe +1 bedeutet Gleichlauf, nahe −1 Gegenlauf, nahe 0 keinen linearen Zusammenhang. Für die Streuung eines Depots sind niedrige oder negative Korrelationen wertvoll, weil sie Schwankungen glätten.
| Paar | r (90T) | −1 … +1 |
|---|---|---|
| S&P 500 ↔ Bitcoin | +0.42 | |
| S&P 500 ↔ Gold | +0.46 | |
| Gold ↔ Rohöl (WTI) | -0.30 | |
| EUR/USD ↔ Gold | +0.45 |
Zusammenfassung
Zusammengefasst war der 31. Juli 2026 an den von Alysly erfassten Märkten ein Tag mit ein gemischtes Bild: 41 von 95 Werten legten zu. Die Schlagzeile lieferte Aave mit -5.8 %. Über die Anlageklassen hinweg lag Rohstoffe vorn (+0.2 %), Edelmetalle bildete das Schlusslicht (-1.4 %). Die Korrelation zwischen S&P 500 und Gold lag zuletzt bei +0.46. Daran lässt sich ablesen, wie viel Streuungseffekt die Kombination beider aktuell bringt. Außerhalb der Kapitalmärkte war der teuerste Zuschlag Porsche 911 Turbo (993) · 1995–1998 für 320.000 $, ein Preis, der an einem einzigen Tisch entsteht und nicht an einer Börse. Ein einzelner Handelstag ist dabei nur ein kleiner Ausschnitt: Über längere Zeiträume prägen Anlageklassen, Regionen und Haltedauer das Ergebnis eines Depots stärker als die Bewegung eines Tages.
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